Jeaux, Chase & Tua – Bennis NFL Mock Draft 1.0

Moin Leute! Was ich bereits seit Monaten still und heimlich für mich selber mache, teile ich nun mit der Welt da draußen: Hier kommt der erste Mock Draft des Jahres bei Schema FF. Wir haben noch knapp zwei Monate bis zum NFL Draft und bis dahin sollen noch zwei weitere folgen. Auch unser lieber Max wird euch noch den ein oder anderen Mock Draft präsentieren. Jetzt bin ich aber erstmal dran, also los geht’s!

Bei meinen Mock Drafts belasse ich es bei der ersten Runde. Ein paar Trades, die ich mir vorstellen könnte und/oder wünschen würde sind ebenfalls schon eingebaut. Größe und Gewicht wurden von Sports Reference übernommen, aber die Werte werden nach dem Combine von den offiziellen Messungen der NFL ersetzt.

Das war also der erste Mock Draft für den 2020er Draft, der zweite folgt so… nach der heißen Phase der Free Agency. Vor allem wenn sich das Quarterback-Karussell ein paar Runden gedreht haben wird und nicht mehr so viele mitfahren. Dann sieht die NFL-Welt schon ganz anders aus. Kommentare und Anmerkungen sind natürlich gerne gesehen, schreibt mir gerne auf Twitter. Und teilt das Ding gerne, lasst ein Herzchen da oder was auch immer und jetzt ist Schluss mit diesem modischen Kram.

Tschüss! Euer Benni

  • 1.

    Joe Burrow

    Die Bengals schnappen sich das Ohio Kid! Jeaux hat mit LSU eine Saison für die Geschichtsbücher hingelegt und wird fürstlich, aber angemessen entlohnt. Dieser Pick sollte so sicher sein wie das Amen in der Kirche. Außerdem ist der Preis für den Firstpick so hoch, dass kein vernünftiges Team ihn bezahlen würde.

    2.

    Chase Young

    Die Redskins heißen ihren neuen Coach Ron Rivera mit dem besten Spieler im Draft willkommen. Chase Young ist ein Generational Talent und für mich noch ein Stück besser als die Bosa-Brüder. Dieser Pick sollte auch ein Selbstläufer sein, weswegen der Draft erst so richtig ab dem dritten Pick losgeht. So let’s go!

    3.

    Tua Tagovailoa

    ***TRADE ALERT*** Dolphins erhalten Pick 3; Lions erhalten Picks 5 und 26

    Kaum beginnt der Draft kommt auch schon der erste Trade um die Ecke. In letzter Zeit mehren sich die Gerüchte oder auch Ablenkungsmanöver, dass die Lions durchaus selber einen Quarterback picken könnten. Daran glaube ich aber nicht, denn Matt Patricia muss jetzt gewinnen, also falls er seinen Job behalten will, und Stafford ist sicherlich nie das Problem gewesen.

    Stattdessen angelt sich Miami den Signalcaller für ihre Zukunft. Mit den Dolphins, Chargers und Panthers (u.a.) schielen bestimmt einige auf diesen Pick, aber wozu hat Miami diese schiere Masse an Munition gesammelt wenn nicht für ihren Franchise Quarterback?! Herr Tagovailoa wird nach seiner Hüftverletzung vermutlich nicht direkt starten, also haben wir noch ein bisschen Fitzmagic vor uns. Win-win.

    4.

    Jedrick Wills Jr.

    Wusstet ihr eigentlich, dass Dave Gettleman als General Manger noch nie nach unten getradet hat? Noch nie! Echt jetzt! Für mich ist dieser Kerl in so einer Anstellung sowieso ein Phänomen. Nun gut, mit diesem Wissen im Gepäck und weil Gettleman die großen Jungs an der Line bevorzugt, bekommt Daniel Jones hier ein Upgrade über Mike Remmers zu seinem Schutz. Auf lange Sicht ist Jedrick Wills aber der legitime Nachfolger von Nate Solder als Left Tackle.

    5.

    Jeffrey Okudah

    Mit dem eigenen Pick nach unten traden und trotzdem einen riesigen Need bedienen – die Lions können aus diesem Draft eigentlich nur als Gewinner rausgehen. Hoffentlich verkacken sie es nicht. Egal ob Derrick Brown, Isaiah Simmons oder eben Okudah, alle würden der Defense direkt weiterhelfen. Auf Grund der anhaltenden Gerüchte um Darius Slay entscheide ich mich hier für das vermutlich beste Cornerback Prospect seit Jalen Ramsey.

    6.

    Derrick Brown

    ***TRADE ALERT*** Jaguars erhalten Pick 6; Chargers erhalten Picks 9 und 42

    Durch eben diesen Jalen Ramsey haben die Jaguars etwas zusätzliches Draftkapital und das nutzen sie hier, um sich ein Top-5-Talent zu holen. Derrick Brown ist ein Monster und der mit Abstand beste Defensive Tackle im diesjährigen Draft. Gepaart mit Calais Campbell und dem letztjährigen Erstrundenpick Josh Allen klingt das richtig, richtig gut.

    7.

    Justin Herbert

    Auch wenn David Tepper ein durchaus aggressiver Geschäftsmann ist und er seinem neu erworbenem Team seinen Stempel weiter aufdrücken möchte, glaube ich nicht, dass sie an irgendeinen der ersten drei Picks herankommen. Das Team befindet sich nicht zuletzt dank des traurigen Retirements von Luke Kuechly in einem Rebuild, zig Picks für einen möglichen Franchise Quarterback aufzugeben erscheint mir da kontraproduktiv. Entweder sie valuieren Cam Newton in seinem letzten Vertragsjahr oder sie picken sich hier den „Trostpreis“ in Justin Herbert. Der hat zwar einen Sprung gemacht in seinem letzten College-Jahr, aber schwerwiegende Fragezeichen bleiben bestehen. Vor allem gegen Druck ist Herbert noch zu anfällig. Kriegt er das in den Griff ist er ein Steal, wenn nicht ist er Blaine Gabbert.

    8.

    CeeDee Lamb

    Ehrlich gesagt wäre es an Arizonas Stelle viel sinniger sich hier an der Line of Scrimmage zu verstärken, egal ob offensiv oder defensiv. Ich will aber unbedingt die Wiedervereinigung von CeeDee Lamb mit Kyler Murray sehen, denn das könnte ein Augenschmaus für uns alle werden. Außerdem spielt Fitzi vielleicht wirklich nicht ewig und hinter Christian Kirk ist zwar viel Potential, aber dieses ist mit vielen Fragezeichen behaftet.

    9.

    Tristan Wirfs

    Die Chargers gehen bei mir den smarten Weg und holen sich keinen jungen Quarterback, der dann hinter dieser desolaten Offensive Line kaputt gemacht wird. Stattdessen bedienen sie sich in der Free Agency und stärken die Protection über den Draft. Und im Idealfall traden sie dabei noch zurück wie hier. Tristan Wirfs ist eine plug’n’play Option und könnte vermutlich jede Position in der O-Line bekleiden. Zunächst sehe ich ihn als Right Tackle.

    10.

    Mekhi Becton

    Schon bevor Greg Robinson das Business gewechselt hat, war Left Tackle wohl die Baustelle schlechthin bei den Browns. Robinson ist nämlich nicht nur ein schlechter Schmuggler, sondern auch ein schlechter Spieler. Mekhi Becton wiederum schoß das Draftboard die letzten Wochen nur so nach oben. Seine Statur ist einfach imponierend und Baker dürfte sich freuen von ihm beschützt zu werden.

    11.

    Andrew Thomas

    Okay, jetzt kommt der dritte Offensive Lineman in Folge, das scheint nicht sehr kreativ, aber die Teams haben es halt nötig. Alternativ wäre ein Pass Rusher sinnig, aber ich sehe keinen in der Range und Wide Receiver sind einfach zu tief besetzt, um jetzt schon einen picken zu müssen. Obwohl… es sind die Jets, also wer weiß. Hier machen sie es richtig und wählen den letzten meiner Top 4 der Offensive Tackles aus.

    12.

    Isaiah Simmons

    Ähnlich wie die Jets können die Raiders ihren riesigen Hunger nach Wide Receivern auch noch mit den kommenden Picks stillen. Jetzt heißt es erstmal einen wahren Impact Player zu finden. Und da kommt Isaiah Simmons natürlich wie gelegen. Simmons ist eine Allzweckwaffe, die im Zweifelsfall jede Position in der Back Seven einnehmen kann.

    13.

    Javon Kinlaw

    Die Colts bleiben wo sie sind, weil sie den Nachfolger von Jacoby Brissett meiner Meinung nach in der Free Agency finden werden. Vor allem eine Verpflichtung von Philip Rivers ergibt einfach viel zu viel Sinn. Dafür bekommt Indianapolis im Draft mit Javon Kinlaw wohl die Feel Good Story des Drafts. Seine Dominanz beim Senior Bowl tut ihr übriges.

    14.

    K'Lavon Chaisson

    Die Bucs halten bei mir ebenfalls die Füße still. Ich denke Bruce Arians holt sich auf seine alten Tage lieber einen Veteran Quarterback als einen jungen Hüpfer zu entwickeln. Dass das Thema Jameis Winston durch sein sollte, wäre nur wünschenswert für Tampa Bay. Egal ob Shaquil Barrett in der Free Agency bleibt oder geht, ein weiterer Pass Rusher stünde den Buccaneers in der pass-heavy NFC South gut zu Gesicht. Chaisson fehlt die Erfahrungen die andere Edge Rusher dieses Jahr mitbringen, aber das Potential ist immens.

    15.

    Henry Ruggs III

    Mit Drew Lock hat John Elway vielleicht mal nicht ins Klo gegriffen. Jedenfalls bin ich auf seine erste Saison als Starter gespannt. Um es ihm leichter zu machen, wählen die Broncos hier den vermeintlich besten Field Stretcher des Drafts aus. Ich weiß zwar nicht, warum ein Ruggs so angesehen ist – die Experten sehen ihn so gut wie alle in den Top 20 – aber das ist wohl mehr dem taktischen Element als dem Spieler selbst geschuldet. Mal sehen, ob er Donnerstag die 4.22 von John Ross knacken wird.

    16.

    Jerry Jeudy

    ***TRADE ALERT*** Eagles erhalten Pick 16; Falcons erhalten Picks 21, 85 und 124

    Gruselige Vorstellung, dass Ruggs als erster Receiver von Alabama vom Board geht, aber das ist eine Realität mit der man sich auseinandersetzen muss. Ähnlich geht es vielleicht den Eagles, die hier in einen Trade-up mit den Falcons investieren und sich den besten Receiver aus Nick Sabans Team krallen. Man stelle sich nur Jerry Jeudy bei der geringen Target Competition in Philadelphia vor – ein feuchter Traum für Fantasy Football.

    17.

    Kristian Fulton

    Durch diesen dämlichen Deal mit Zeke Elliott haben sich die Cowboys selber die Hände gebunden. Vermutlich müssen sie sich bald entscheiden, ob sie nun Amari Cooper oder Byron Jones halten wollen, denn Dak Prescott werden sie so oder so bezahlen. In diesem Szenario treffen sie erneut die falsche Entscheidung und lassen Jones gehen und kompensieren das mit der Auswahl von Fulton, dem nächsten Prospect aus der DBU.

    18.

    A.J. Epenesa

    Nach Christian Wilkins im letzten Jahr stärken die Dolphins dieses Jahr erneut ihre Defensive Line früh im Draft. A.J. Epenesa ist vielleicht nicht so flashy wie andere Pass Rusher in dieser Draftklasse, aber he gets the job done. Natürlich wäre auch eine Verstärkung für die Offensive Line denkbar, aber hier gehe ich mal nach meiner Liste und dem besten verfügbaren Spieler.

    19.

    C.J. Henderson

    Es wird wieder Zeit, dass die Raiders einen Cornerback in der ersten Runde draften. Ja klar, Gareon Conley 2017 schreckt eher ab und lief so gut, dass dieser jetzt in Houston spielt, aber mal ehrlich, auf so einer wichtigen Position musst du so lange swipen bis du ein Match hast – grauenhafte Metapher, aber ich lass das mal so stehen. Henderson muss noch lernen sein Temperament zu zügeln, aber er bringt alles mit um ein Lockdown Cornerback zu werden.

    20.

    Grant Delpit

    Henderson hätten die Jaguars natürlich auch gerne als Ramsey-Nachfolger gehabt, aber das ging knapp daneben. Als Entschädigung bekommen sie mit Grant Delpit einen Safety, der vor der letzten College-Saison als sicherer Top-10-Kandidat galt. Eigentlich immer für ein Big Play gut, gingen diese in seiner Junior Season stark zurück und auch das Tackling bereitet Sorgen. Ich fand sein zweites Jahr an der LSU aber so überzeugend, das er Stand jetzt einen Erstrundenpick wert ist.

    21.

    Neville Gallimore

    Die Falcons hätten gerne einen guten Edge Rusher. Epenesa wäre eine sichere Wahl gewesen, aber ich glaube seit den Picks von Beasley und McKinley trauen sie sich selber nicht mehr so über den Weg. Stattdessen stärken sie die Interior Line und stellen Grady Jarrett einen ausgezeichneten Nose Tackle zur Seite. Gallimore ist nicht nur gut gegen den Lauf, sondern kann auch bei Bedarf den Quarterback innen rushen.

    22.

    Laviska Shenault Jr.

    So langsam gehen die Spieler aus, die ich einem Wide Receiver vorziehen würde. Deswegen bekommt Josh Allen hier ein Schweizer Taschenmesser geschenkt. Laviska Shenault ist eins der spannendsten Receiver Prospects und kann eigentlich alles. Egal ob außen oder im Slot, aus dem Backfield oder returnen – sein Tape zeigt alles. Auf jeden Fall ist er ein heißer Kandidat diesen Combine zu rocken. Fairerweise muss man sagen, dass ein Tee Higgins mit einem guten Combine vielleicht sogar etwas mehr Sinn für die Bills macht. Ich freu mich so auf Donnerstag!

    23.

    Jordan Love

    Die ganze Offseason der Patriots hängt von der Personalie Brady ab. Will er mit dem Austesten der Free Agency nur Druck ausüben, hört er tatsächlich auf oder überlegt er wirklich seinen Karriereabend woanders zu verbringen wie schon etliche Quarterbacks wie z.B. Montana oder Favre vor ihm? Egal wie es ausgeht, die Patriots spielen weiter Football und sichern ihre Zukunft hier mit Jordan Love ab. Dass ein Tom Brady nicht mehr ewig spielt und 2019 schon sichtlich abgebaut hat, verstärkt die Dringlichkeit. Ich bin mir aber sicher, dass Love die nächsten Wochen die Draftboards nach oben klettern wird und an 23. Stelle nicht mehr verfügbar sein sollte.

    24.

    Xavier McKinney

    ***TRADE ALERT*** Dolphins erhalten Picks 24, 127, Saints erhalten Picks 39, 56

    Nun, das hier ist mehr Wunschdenken als alles andere, aber ich hoffe sehr, dass die Saints hier einen Tradepartner finden. Die größten Needs sind zur Zeit Interior Line, Wide Receiver und Secondary. Das alles lässt sich auch in der zweiten und dritten Runde finden. Wie gut, dass wir ein Team haben, das gar nicht weiß wohin mit seinen ganzen Picks. Die Dolphins holen sich hier noch einen Baustein für die Zukunft. Die Secondary kann eine Talentinfusion gebrauchen, ein Reshad Jones wird auch nicht jünger. Warum also nicht den vermeintlich besten Safety des Drafts nach Miami lotsen?!

    25.

    Ross Blacklock

    Im letzten Jahr haben die Vikings in die Offensive Line investiert. Ging bis jetzt noch nicht wie gewünscht auf könnte man sagen. Vielleicht könnten sie deswegen direkt nochmal nachbessern wollen, aber ich glaube diesmal ist die Defensive Line dran. Blacklock ist am besten als 3 Technique in einem 4-3 aufgehoben und ist damit der perfekte Partner für Linval Joseph.

    26.

    Patrick Queen

    Die Lions haben sich an fünfter Stelle für Okudah und gegen Simmons entschieden. Nichtsdestotrotz haben sie einen guten Linebacker aber bitter nötig und den schnappen sie sich hier mit Patrick Queen. Er bringt alles mit um MIKE in der NFL zu spielen und wäre ohne Frage ein riesen Upgrade zu Jarrad Davis. Eventuell fehlt es ihm noch an Erfahrungen, aber wozu haben die Lions denn einen defensive minded Coach.

    27.

    Cesar Ruiz

    Es wird keine Saison vergehen, in der ich nicht mindestens einmal einen Offensive Lineman nach Seattle mocke. Echt nicht, es geht gar nichts anders. Warum wehren die sich auch so davor Russell Wilson angemessen zu schützen. Am Ende schöpft er noch sein enormes Potential aus. Wer will das schon… Ich hasse die Seahawks dafür. Cesar Ruiz ist ein Interior Lineman, der Starts als Center sowie als Guard vorweisen kann und in der NFL wohl jeden der drei Spots bekleiden könnte.

    28.

    Zach Baun

    Die Ravens haben nicht angemessen auf den Verlust C.J. Mosleys reagiert und nun droht mit Matt Judon noch ein Starting LB das Team zu wechseln. Um das zu kompensieren holen sie sich eine vielseitige Waffe aus Wisconsin. Zwar müssten die Ravens vermutlich um seine Stärken herum planen, aber Baun kann sowohl den Quarterback rushen als auch in Coverage droppen. Sprich eine Art Joker für das zweite Level der Defense.

    29.

    Lucas Niang

    In beinahe jedem Mock Draft hatte ich K’Lavon Chaisson bei den Titans untergebracht. Die Paarung mit Harold Landry stelle ich mir einfach großartig vor. Aber nun gut, Chaisson wird es nicht bis hier schaffen. Im Nachhinein ärgert sich Tennessee vielleicht Jack Conklins Option nicht gezogen zu haben, aber unter Jon Robinson kann ich mir nicht vorstellen, dass sie ins Wettbieten um ihn einsteigen werden. Stattdessen holen sie sich hier direkt einen Ersatz. Niang kann ein richtig guter Run Blocker sein, was bei einem Verbleib Derrick Henrys nicht das schlechteste ist.

    30.

    Jalen Reagor

    Gebt Aaron Rodgers endlich mehr Waffen als Davante Adams, sonst mach ich das! Reagor kann so gut wie überall aufgestellt werden und ist ähnlich vielseitig wie Laviska Shenault. Aus meiner Sicht stellt er auf jeden Fall ein super Komplementär zu Adams dar. Nur seine Drops muss er in den Griff kriegen, denn A-Rod muss dir vertrauen können, sonst kriegst du keine Bälle. Auf jeden Fall ist er noch so ein Kandidat für einen fulminanten Combine.

    31.

    Jeff Gladney

    Die 49ers haben ein well-rounded Team, klar, sonst wären sie ja auch nicht so souverän in den Super Bowl eingezogen. Die größte Angst vor dem Spiel war, dass die Secondary nicht mit dem Speed der Chiefs Offense mithalten könne. Und das konnte man an manchen Stellen sehen. Diese Probleme müssen angegangen werden und ein erster Schritt ist die Auswahl eines schnellen Cornerbacks in Jeff Gladney. Und nebenbei war das gerade der dritte TCU-Spieler in Folge, hat wohl keiner gemerkt? Hattrick!

    32.

    Llyod Cushenberry III

    Zu guter Letzt kommt der verdiente Champion und hier hing ich zwischen dem ersten Running Back und einem Offensive Lineman. Aber wir wissen ja alle das Running Backs don’t matter, von daher war es dann gar nicht so schwer. Lord Llyod Cushenberry der Dritte war der Anker von LSUs Offensive Line während des Championship Runs und erhielt nochmal einen krassen Boost durch seine Perfomance beim Senior Bowl. Damit hat er es sich verdient seinen Namen noch am ersten Tag zu hören.

Das Nordlicht und der älteste unter uns Jungspunden hier. American Football begleitet mich seit den 90ern. Die erste große Liebe waren die 49ers, die Liebe für's Leben kommt aber aus New Orleans. Who dat!


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