Logo der Seattle Seahawks

Seattle Seahawks

  • Draftreview 2020

    Einschätzung

    Der größte Need der Seahwaks, neben der obligatorischen Verstärkung in der der O-Line, war vermutlich der Pass Rush (vor allem durch die bisher ungeklärte Vertragssituation). Die zweit wenigsten Sacks 2019 sprechen da eine deutliche Sprache.

    In der ersten Runde wählte Seattle mit Jordyn Brooks einen Linebacker (durchaus auch ein Need), der bei den meisten Experten eher Ende Tag 2/Anfang Tag 3 auf dem Board war. Da mit Patrick Queen noch ein Top-Prospect verfügbar war, entschieden sich die Seahawks gegen Value und für ihren „My Guy“.

    In der zweiten Runde kam dann die Verstärkung für den Edge Rush mit Darrell Taylor. Die Seahawks tradeten nach oben für Taylor, der sich vermutlich zunächst hinter Bruce Irvin anstellen muss (der übrigens immer noch keinen Vertrag hat), ab nächstem Jahr aber um den Starting Spot kämpfen könnte. Das Problem an dem Pick ist, dass es hier größeren Value auf anderen Positionen auf dem Board gegeben hätte.

    Den drittrunden Pick investierte man in LSU Guard Damien Williams, der vermutlich direkt um einen Starting Sport spielen wird. Die Seahawks setzten in der Free Agency auf „Masse statt Klasse“ und gingen mit 18 O-Linern in den Draft, die jetzt weitere Konkurrenz bekommen haben.

    Ja, die Hawks hatten mit den Tight Ends 2019 kein großes Glück. Nach und nach vielen diese Verletzungen zum Opfer, so dass in der Free Agency darauf reagiert wurde und mit Greg Olsen ein teurer Veteran geholt wurde (wenn auch nur für ein Jahr). Dennoch entschied man sich, in der vierten Runde an der schwachen TE Klasse zu bedienen und pickte Colby Parkinson.

    Dazu kommt mit DeeJay Dallas ein weiterer Running Back nach Seattle. Der könnte gerade zu Saisonbeginn durchaus Spielzeit kriegen, da hinter Rashaad Penny ein großes gesundheitliches Fragezeichen steht (und auch Chris Carson erlitt ja eine schwere Verletzung).

    In den späten Runden folgte mit DE Alton Robinson, WR Freddie Swain und noch einem TE Stephen Sullivan weitere Tiefe auf durchaus sinnvollen Positionen – ob sie den Roster Cut schaffen ist aber fraglich.

    Gerade in den frühen Runden ließen die Hawks einiges an Value liegen um „ihre“ Spieler zu draften. Wie man das bewerten kann, wird sich erst in ein paar Jahren zeigen.

  • Teamneeds vor dem Draft 2020

    Primärer NeedSekundärer NeedDepth NeedKein Need
    OL, S, EdgeWR, LB, IDLRB, TE, LBQB, TE

    Teamfits für die Seattle Seahawks

    Eno Benjamin

    Eno Benjamin spielte bei Arizona State unter anderem mit N’Keal Harry, Kalen Ballage und zuletzt Brandon Aiyuk zusammen. Die letzten zwei Jahre war er klarer Leadback der Sun Devils und führte 2018 und 2019 die Pac-12 in Rushing Attempts an. 2018 hatte er sogar die meisten Plays from Scrimmage in...

    Anthony McFarland Jr.

    Anthony McFarland Jr. spielte gemeinsam mit Javon Leake bei Arizona. Er entschied sich gegen Alabama und Miami um zu Hause zu bleiben, redshirtete aber sein erstes College Jahr auf Grund einer High School Verletzung (gebrochenes Wadenbein). In seinem ersten Jahr konnte er dann direkt die 1.000 Rushing Yards knacken, musste...

    Lamical Perine

    Lamical Perine kommt aus dem sonnigen Süden aus Florida. Dort war er ab 2017 Starting Running Back, konnte die magische 1.000 Yards Grenze aber nie erreichen. Insgesamt rangiert er nun auf Platz 8 der ewigen Schul-Bestenliste und wurde zum Orange Bowl MVP 2019 gekürt. In dem Spiel legte er seinen...

    Darrynton Evans

    Darrynton Evans kommt vom Sun Belt College Appalachian State. Das bedeutet, dass er weder mit den besten Spielern zusammen oder gegeneinander gespielt hat. Dennoch mischte er die Conference in den letzten Jahren ordentlich auf.  Nachdem er seine Sophomore Season auf Grund einer Knieverletzung reshirtete, konnte er 2018 und 2019 über...

    Michael Pittman Jr.

    Michael Pittman Jr., Sohn des ehemaligen NFL Running Backs Michael Pittman, reihte sich bei USC in eine Liste mit prominenten Receivern ein. Namen wie Marqise Lee, JuJu Smith-Schuster, Robert Woods, Mike Williams und Nelson Agholor sind in in der All-Time Receiving Liste zu finden. Auch wenn Pittmans Production nur für...