Simi Fehoko
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Simi Fehoko

WR, Stanford Cardinal

X-Receiver

Der X-Receiver wird umgangssprachlich auch als Nummer 1 Receiver bezeichnet. Er steht vor dem Snap ganz außen an der Line of Scrimmage. Meist auf der Seite der Spielfeldes, wo nicht der Tight End steht. Er ist der beste Receiver im Team, ist groß, stark und schnell. Er zieht mitunter Double Coverage auf sich, muss also physisch dominant sein, um die Duelle gegen die Verteidiger zu gewinnen. Er sollte einen sehr guten Release sowie eine präzise Fußarbeit haben, um sich Separation zu verschaffen. Auf der anderen Seite muss er aber auch Contested Catches fangen können. Aktuelles Beispiel: DeAndre Hopkins, ARI

Possession Receiver

Possession Receiver sind die Safety Blankets für den Quarterback. Auf ihn ist immer verlass, wenn es darum geht ein neues First Down zu erzielen. Von diesem Spielertyp sieht man wenige Drops, aber auch weniger Highlight Plays, wie zum Beispiel lange Runs nach dem Catch. Je nach Offense und Quarterback, können das sowohl Outside, als auch Slot Receiver oder sogar Tight Ends sein. Hier geht es also eher um Fähigkeiten als um die Feldposition. Aktuelles Beispiel: Michael Thomas, NOS

Semi Fehoko ist ein ehemaliger Wide Receiver von der Stanford University, der ähnlich wie sein Quarterback Davis Mills, verhältnismäßig wenig Spielzeit am College sammeln konnte. Fehoko kam als Four-Star Talent aus der High School und hatte unter anderem Angebote von Clemson, Michigan oder Washington, entschied für sich aber letztendlich für Stanford. In seiner Freshman Saison kam er lediglich auf eine Reception für sechs Yards. Dies steigerte sich in Jahr zwei mit 24 Catches für 566 Yards in neun Spielen. Letztes Jahr hatte er in seiner letzten Saison am College seine einflussreichste Saison mit 37 Catches für 574 Yards in lediglich sechs absolvierten Partien. Zahlen die zunächst nicht für kollektives Erstaunen sorgen, doch hohe Produktion ist auf College Level nicht immer ein Ausdruck dafür, dass ein WR ebenfalls Erfolg in der NFL hat. Fehoko ist einer meiner Lieblings-Sleeper und ist in einer Klasse mit sehr vielen kleineren Slot-Receivern eine interessante Big Body Type Option.

Draftklasse 2021

Dallas Cowboys Logo
5
5.0

College Stats

Teams mit Positions Need


Analyse

  • Seine Stärken

    • gute Athletik und Size
    • Contested Catches
    • guter Einsatz seiner Hände, verschafft sich dadurch Vorteile
    • physisch am Catch Point

    Seine Schwächen

    • geringe Erfahrung (wenig Spiele)
    • unausgereiftes Route Running
    • muss sein Play-Speed verbessern
    • Unkonzentriert beim Catch (viele Drops)
  • Einschätzung von Jonas

    Simi Fehoko ist mit 1,93m und 102kg ein großer, physischer Receiver und bringt damit exzellente körperliche Fähigkeiten als Prospect mit. Bei seinem Pro Day ist er des Weiteren eine für seine Maße gute 4.39 im 40 Yard-Dash gelaufen. Diese Werte spiegeln sein größtes Plus wieder: sein sehr hohes Upside, aufgrund seiner körperlichen und athletischen Voraussetzungen. Fehoko überzeugt besonders in Contested Catch Situationen, bei denen er seinen großen Frame nutzt, um sich gegen den Verteidiger zu behaupten, sich in eine gute Position für den Ball zu bringen und diesen dann mit Hilfe seiner starken Hände zu fangen. Seine gute Zeit bei den 40 Yards zeigt sich ebenfalls auf seinem Tape, da er seinen Speed nutzt um Verteidiger abzuschütteln und ausreichend Separation zu kreieren.

    Wie zu Beginn erwähnt, ist Fehoko noch sehr unerfahren und als Prospect daher relativ roh. Vor allem sein Route Running ist noch ausbaufähig, da er es außerhalb seiner Geschwindigkeit nicht schafft, Verteidiger durch ausgeprägte Routes abzuhängen. Auch seine sechs Drops bei 59 Targets sind eine vergleichsweise hohe Anzahl, bei dieser kleinen Sample Size. Dies kann problematisch werden, sollte aber auch nicht zu hoch gewichtet werden.

    Fazit: Semi Fehoko bringt die körperlichen Voraussetzungen mit, welche für die Rolle als Outside Receiver zu den relevanten Attributen gehören und bei NFL Scouts hoch im Kurs stehen. Wenn Fehoko noch weiter an seiner Technik beim Route Running arbeitet und seinen Körper noch stärker bei Kontakt während des Freilaufens einbringt, kann er eine gute Nummer zwei in der NFL werden.


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