Nico Collins
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Nico Collins

WR, Michigan

X-Receiver

Der X-Receiver wird umgangssprachlich auch als Nummer 1 Receiver bezeichnet. Er steht vor dem Snap ganz außen an der Line of Scrimmage. Meist auf der Seite der Spielfeldes, wo nicht der Tight End steht. Er ist der beste Receiver im Team, ist groß, stark und schnell. Er zieht mitunter Double Coverage auf sich, muss also physisch dominant sein, um die Duelle gegen die Verteidiger zu gewinnen. Er sollte einen sehr guten Release sowie eine präzise Fußarbeit haben, um sich Separation zu verschaffen. Auf der anderen Seite muss er aber auch Contested Catches fangen können. Aktuelles Beispiel: DeAndre Hopkins, ARI

Z-Receiver

Der Z-Receiver steht vor dem Snap auf der Seite, wo auch der Tigh End steht. Allerdings steht er nicht an der Line of Scrimmage, damit der Tight End ein eligable Receiver ist. Er muss physisch nicht so überlegen wie der X-Receiver sein, sollte aber dennoch ein breites Skillset mitbringen. Er wird unter anderem als Blocker eingesetzt, aber auch als versatiler Route Runner über das gesamte Feld. Er sollte also durchaus explosiv und agil sein, um sich Separation zu verschaffen. Dafür wird er nicht so oft mit Press- oder Double Coverage zu tun bekommen. Aktuelles Beispiel: Calvin Ridley, ATL

Possession Receiver

Possession Receiver sind die Safety Blankets für den Quarterback. Auf ihn ist immer verlass, wenn es darum geht ein neues First Down zu erzielen. Von diesem Spielertyp sieht man wenige Drops, aber auch weniger Highlight Plays, wie zum Beispiel lange Runs nach dem Catch. Je nach Offense und Quarterback, können das sowohl Outside, als auch Slot Receiver oder sogar Tight Ends sein. Hier geht es also eher um Fähigkeiten als um die Feldposition. Aktuelles Beispiel: Michael Thomas, NOS

Nico Collins hatte als 4-Star Recruit ca. 20 Angebote von Colleges (darunter Alabama, LSU und Clemson), entschied sich letztlich aber für Michigan. In seiner Freshman Season hatte er keinen großen Einfluss auf die Offense der Wolverines, wurde 2018 aber zum Leading Receiver des Teams.

War der Kampf mit Donovan Peoples-Jones damals noch knapp, so konnte er ihn 2019 deutlich schlagen (auch wenn Collins trotzdem nur knapp zweiter im Team wurde).

Er entschied sich, seine Senior Season zu spielen, wählte aber den Pot-Out als die Big Ten ursprünglich plante, die Saison abzusagen.

Collins hatte in der High School mit einem Teilriss des Kreuzbandes zu kämpfen.

Draftklasse 2021

Houston Texans Logo
3.5
3.5

College Stats

Teams mit Positions Need


Analyse

  • Seine Stärken

    • Physis
    • Contested Catches
    • Blocking

    Seine Schwächen

    • Yards after Catch
    • Separation
    • Route Running
  • Einschätzung von Jakob

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    Disclaimer: bei Collins gab es extrem wenig Tape zur freien Verfügung!

    Stärken
    Collins‘ Kombination aus Größe, Gewicht und Speed sind beeindruckend. Er kann Defender vertikal stacken und tief gewinnen. Er hatte 2019 9 Receptions über 20 Yards und hat davon 5 zum Touchdown gefangen. Er ist sehr physisch in der Route und zeigt das auch bei Contested Catches, was klar seine größte Stärke ist. Sein Ball Tracking ist gut und seine Power zeigt er auch beim Blocken.

    Um die Stärken von Collins zu sehen muss man tatsächlich mal ein Highlight Tape anschmeißen.

    Schwächen
    Collins‘ Release wirkt teilweise pomadig und er schafft es nicht, sich Separation zu erarbeiten. Seine Routes wirken alles andere als polished und er schafft es auch hier nicht, sich vom Defender zu lösen. Deshalb kommt er oft in die Contested Situationen. Hier und da lassen ihn seine Hände im Stich und nach dem Catch ist er nur im open Field gefährlich – viele Tackles wird er vermutlich nicht brechen. Ich glaube außerdem nicht, dass er in der NFL mit seinem Speed so gewinnen kann, wie in der Big Ten.

    Team Fits
    Die Texans haben einen Outside Receiver gedraftet, der gegenüber von Brandin Cooks gut funktionieren kann. Dabei sollte er sowohl am 1st Down als auch in der Redzone ein gefährliches Target sein und sich zu einem Safety Blanket des QBs entwickeln. Um eine solide Nummer 2 zu werden muss Collins aber noch an einigen Dingen arbeiten.


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