Elijah Moore
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Elijah Moore

WR, Ole Miss

Slot-Receiver

Der Slot Receiver (auch Y-Receiver) stellt sich vor dem Snap zwischen Offensive Line und Outside Receiver auf (abseits der Line of Scrimmage). Die Position wird in der "modernen" NFL immer wichtiger und zeichnet sich vor alle durch Explosivität und Agilität aus. Die Spieler sind meistens etwas kleiner, können aber eine Menge einstecken, da sie meistens dort arbeiten, wo am meisten los ist: in der Mitte des Feldes. Die Spieler bekommen den Ball oft im freien Raum und sollten in der Lage sein, diesen zu nutzen und Yards after Catch zu erlaufen. Aktuelles Beispiel: Jamison Crowder, NYJ

Elijah Moore kam als 4-Star-Recruit aus der Highschool und entschied sich zunächst für Georgia (dort hätte er u.a. mit Justin Herbert zusammengespielt). Kurz vor seinem Abschluss entschied er sich dann aber doch für Ole Miss, wo er sich in seinem Freshman Year noch hinter AJ Brown und DK Metcalf anstellen musste. Als Sophomore wurde er dann aber mit Abstand Receiving Leader im Team und brach auch einige Schulrekorde. So fing er zum Beispiel in einem Spiel die meisten Bälle (14), Yards (228) und Touchdowns (3). (In den Top 4 der meisten Receiving Yards in einem Spiel ist Moore übrigens mit 3 Spielen aus 2020 vertreten.)

In den 8 Spielen in 2020 stellte er einen neue Schulbestmarke in Sachen Receptions in einer Saison auf (86) und beendete diese immerhin mit den 3. meisten Receiving Yards in einem Jahr. Den Rekord hätte er vielleicht geknackt, doch er entschied sich, dass letzte Spiel der Rebells auszusetzen und mit der Draftvorbereitung zu beginnen.

Draftklasse 2021

New York Jets Logo
2.2
2.2
2.2

College Stats

Teams mit Positions Need


Analyse

  • Seine Stärken

    • Route Running
    • Hands
    • Separation

    Seine Schwächen

    • Release vs. physische Press
    • Route Tree
    • Power
    • Blocking
    • Size
  • Einschätzung von Jakob

    Bei Schema FF wirst du mit Podcasts rund um die NFL auf dem Laufenden gehalten. zur S2F Website

    Release
    Moore spielte bei Ole Miss sowohl Outside als auch im Slot und häufig auch in Motion aus dem Backfield heraus. Vor allem aus den beiden letzten Positionen ist er extrem gefährlich, da er schnell in freie Zonen kommt, in denen er mit seinem Route Running nach belieben Separation erzeugen kann. Moore spielte nur selten gegen Press Coverage und hatte da durchaus seine Probleme. Er setzt seine Hände am Release kaum ein und nur mit Footwork braucht er auch mal zu lange um in die Route zu kommen. Wenn der Verteidiger aber nicht allzu physisch spielt, kann Moore jeden Verteidiger schlagen.

    Route Running
    Moores Route Tree war nicht der diverseste: er hat viele Bälle in die Flat, über Crossing Routes oder Go Routes bekommen. Das sagt aber nur was über seine Rolle und nicht seine Qualitäten aus, denn er ist eine überdurchschnittliche Anzahl an Double Move Routes gelaufen, auf denen er den Verteidigern davon läuft. Sein größtes Problem hier? Sein QB. Viele unterworfene Bälle kosten Moore nicht nur YAC, sondern auch TDs.

    Routes mit 90° oder 180° ist Moore kaum gelaufen. Wenn, dann sind seine Breaks nicht immer die effektivsten. Moores Stärke liegt eher in 45° Routes und Situationen, in denen er sich den Verteidiger zurecht legen kann. Dabei nutzt er neben seinen Füßen auch starke Head Fakes, was man nicht bei vielen College Receivern sieht. Er kann bei tiefen Routes mit Speed gewinnen und findet freie Zonen.

    Receiving
    Elijah Moore. Dropt. keine. Bälle. Keine.

    Neben seinen starken Händen zeigt er trotz seiner Größe einen guten Radius und die Fähigkeit, Adjustments zum Ball zu machen. Sein Ball Tracking ist auch auf einem guten Level – nur selten sieht man ihn orientierungslos. Aus dem Backfield heraus pflückt Moore einen Ball nach dem nächsten auch mit einer Hand (Carson Wentz gefällt das).

    Yards after Catch
    Wie schon geschrieben, hat sein QB einiges an Big Plays verhindert. Dennoch ist er nach dem Catch eine gefährliche Waffe. Seine Transition nach dem Catch ist genauso gut wie seine Vision und wartet mitunter auf seine Blocks bzw. kann diese auch aktiv setzen (RB Style). Er hat gute Elusiveness, die er in Jukes, Spins und andere Moves umsetzt.

    Moore wird nicht in jedem Play 10+ YAC erlaufen, aber Plays for Loss sieht man kaum und besonders gefährlich ist Moore, wenn er in freie Räume kommt.

    Power/Physis
    Die größte Schwäche von Moore ist vermutlich seine Größe und damit verbunden seine Physis. Zwar scheut er sich nicht vor Kontakt am Catchpoint, wird aber keinen Defender überrennen können. Der Effort und Leg Drive sind aber top – Moore kämpft mit seinen Möglichkeiten um jedes Yard.

    Blocking
    Die physische Unterlegenheit von Moore zeigt sich auch im Blocking. Zugegeben, er wurde kaum als Blocker eingesetzt, aber wird von NFL Defendern vermutlich recht schnell geschlagen.

    Team Fits
    Elijah Moores Tape hat mir unfassbar Spaß gemacht und ich verstehe nicht, warum er bei vielen so tief auf den Boards sitzt. Klar, auf Grund seiner Größe und der fehlenden Physis wird er in der NFL vermutlich eine klare Rolle als Slot Receiver haben. In dieser kann er aber brillieren und würde jedem Team mit Need helfen, die Mitte des Feldes zu besetzen. Wenn dieses Team dann noch eine starke Outside Waffe hat, könnte Moore von Tag 1 Impact haben.


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